Selbstbehauptungstraining
Zielgruppe
- Mädchen und junge Frauen ab der siebten Klasse
Ziele
- Mädchen können ihre eigenen Grenzen rational und sinnesspezifisch bestimmen
- Mädchen informieren sich über die Spannbreite von möglichen Übergriffen (psychisch, physisch und sexuell)
- Mädchen tauschen sich aus über ihre Erfahrungen mit Grenzüberschreitungen
- Mädchen erarbeiten für sie passende Handlungsalternativen für Übergriffsituationen
- Mädchen tauschen sich aus über gesellschaftliche Rollenbilder von Frauen
Zielerreichungskriterien
- Mädchen können ihre Grenzen verbal beschreiben und Beispiele dafür nennen. Sie können benennen, woran sie sinnesspezifisch merken, dass durch die Aktion eines anderen ihre Grenzen überschritten wurden
- Mädchen benennen unterschiedliche Beispiele für physische, sexuelle und psychische Gewalt
- Mädchen tauschen sich in Kleingruppen zu ihren Übergriffserfahrungen aus und sichern die Ergebnisse auf Karten
- Nach jeder Übungsrunde benennen die Mädchen, welche Handlungsalternative für sie und ihr Leben als passend erscheint
- Mädchen tauschen sich darüber aus, in welchen Lebenssituationen sie sich als stark und wehrhaft erleben und wo sie dieses Verhalten als unpassend empfinden
Gruppengröße
Bei den mira-Trainings arbeiten pro Gruppe sechs bis vierzehn Mädchen gemeinsam mit einer Pädagogin. Bei größeren Gruppen sind beide mira-Pädagoginnen dabei, die Klassen werden geteilt.
Inklusive Seminare, für Mädchen mit und ohne Behinderung, und Seminare nur für Mädchen mit Behinderung werden immer von zwei mira-Pädagoginnen betreut.
Kosten
mira wird als Projekt von der Stadt München finanziert, muss aber auch einen Eigenanteil erwirtschaften. Eine Projektstunde kostet in der Regel 40 Euro.
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