Elf Schülerinnen der neunten Klasse des Willi-Graf-Gymnasiums zeigen in 90 bzw. in 120 Sekunden den alltäglichen Wahnsinn mit dem Mädchen und Frauen konfrontiert sind.
Unter dem Titel Everyday life of desperate housewives bearbeiteten die Mädchen den Schönheitswahn, dem sich die Frauen unterwerfen und unterworfen sind, die alltägliche Bedrohung in öffentlichen Räumen, die Zuweisung des Reproduktionsbereich an die Frauen und den Frauen- und Männeranteil im Management.
Die zweite Gruppe betitelte ihren Clip Helden und Schlampen. In ihrem Clip gehen sie darauf ein, dass es immer noch unterschiedliche gesellschaftliche Bewertung erfährt, ob ein Mädchen mit drei Jungs oder ein Junge mit drei Mädchen auf einer Party flirtet. Es zwar „normal“ ist, wenn Jungs Mädchen hinterher pfeifen. Andersrum ernten Mädchen irritierte Blicke. Why?
Während in München die clips entstanden trafen sich zwölf Mädchen aus zwei Highschools in New Haven, um am gleichen Thema zu arbeiten. Studentinnen und die Leiterin des Studienschwerpunkts Women Studies der State University of Connecticut, Tricia Lin, führen alljährlich Empowerment-Projekte für die Highschoolgirls durch – und schon im zweiten Jahr in Kooperation mit mira | mädchenbildung und Münchner Schülerinnen. In New Haven entstanden 18 Plakate, die die Mädchen und jungen Frauen in einem Videoclip vorstellen.