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Geschichte von mira Mädchenarbeit

Die ersten Ideen und Konzepte für ein Bildungsprojekt für Mädchen und junge Frauen entstanden 1996. Nach Analyse der Mädchenbildungsszene wurden in Absprache mit bestehenden Mädchenprojekten Finanzierungsanträge für ein Bildungsprojekt mit drei hauptamtlichen Mitarbeiterinnen in großzügigen Räumen gestellt. Die erste Aktion war 1997 die Produktion des ersten Videofilms „Wie ist es als Frau in der Politik - Fünf Mädchen fragen sich durch“, bei der acht Münchner Kommunalpolitikerinnen über ihr Leben und Arbeiten interviewt wurden.

1998 wurde mira die Finanzierung einer Halbtagesstelle genehmigt. In diesem Jahr entstand in Kooperation mit Stattreisen e.V. der Stadtrundgang „Mädchen und Frauen setzen sich durch - auf den Spuren von weiblichen Vorbildern in Vergangenheit und Gegenwart“, der Mädchen und jungen Frauen weibliche Lebensläufe in den unterschiedlichsten historischen Zusammenhängen und unter multikulturellem Aspekt näher brachte. Gleichzeitig gab es die ersten Seminare und ein weiteres Videoprojekt im Rahmen von „Aktiv gegen Männergewalt".

Erst im Januar 1999 bezog mira mit zwei Halbtags-Planstellen den Raum in der Maistraße 38, von dem aus Seminarinhalte, Konzepte und Ziele an die Mädchenbeauftragten und an Rektoren und Rektorinnen über ganz München und an alle Schularten verbreitet wurden. Seither geht es Jahr um Jahr aufwärts mit den Seminarnachfragen, mit dem Bekanntheitsgrad von mira, mit der Anerkennung der Arbeit in der Fachöffentlichkeit, von den Kooperationspartnern und -partnerinnen und natürlich von den Mädchen und jungen Frauen.

Im September 2006 hat mira neue Räume in der Hermann-Lingg-Straße 13 bezogen.

Seid 2008 bemüht sich mira insbesondere auch Mädchen mit Körperbehinderungen zu erreichen. Dazu haben wir uns intensiv mit den Lebenslagen und Bedürfnissen von Mädchen und jungen Frauen mit körperlichen Behinderungen beschäftigt, und bieten seid 2009 unsere Seminare sowohl exklusiv als inklusiv für diese Zielgruppe an.
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Interview mit Sonja Koller

 
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