Angebote

Selbstbehauptung

Inhalte

  • Wahrnehmen der eigenen Grenzen
  • Benennen von Grenzüberschreitungen
  • Austausch von Erfahrungen
  • Erarbeiten und Einüben von Handlungsmöglichkeiten für Übergriffssituationen


Dauer

5 Stunden


Zielgruppe


Mädchen und junge Frauen ab der siebten Klasse


Ziele

  • Mädchen können ihre eigenen Grenzen rational und sinnesspezifisch bestimmen
  • Mädchen informieren sich über die Spannbreite von möglichen Übergriffen (psychisch, physisch und sexuell)
  • Mädchen tauschen sich aus über ihre Erfahrungen mit Grenzüberschreitungen
  • Mädchen erarbeiten für sie passende Handlungsalternativen für Übergriffsituationen
  • Mädchen tauschen sich aus über gesellschaftliche Rollenbilder von Frauen


Zielerreichungskriterien

  • Mädchen können ihre Grenzen verbal beschreiben und Beispiele dafür nennen. Sie können benennen, woran sie sinnesspezifisch merken, dass durch die Aktion eines anderen ihre Grenzen überschritten wurden
  • Mädchen benennen unterschiedliche Beispiele für physische, sexuelle und psychische Gewalt
  • Mädchen tauschen sich in Kleingruppen zu ihren Übergriffserfahrungen aus und sichern die Ergebnisse auf Karten
  • Nach jeder Übungsrunde benennen die Mädchen, welche Handlungsalternative für sie und ihr Leben als passend erscheint
  • Mädchen benennen die strukturelle Komponente männlicher Gewalt, entindividualisieren erlebte Grenzüberschreitungen und solidarisieren sich
Ein Mädchen mit Down-Syndrom steht freudig auf einer grünen Wiese und zeigt die Geste: Daumen hoch!

Inklusive Selbstbehauptung

Inhalte

  • Wahrnehmen der eigenen Grenzen
  • Benennen von Grenzüberschreitungen
  • Austausch von Erfahrungen
  • Erarbeiten und Einüben von Handlungsmöglichkeiten für Übergriffssituationen


Dauer
3 Stunden pro Einheit, mehrere Einheiten, verteilt auf mehrere Tage


Zielgruppe
12 bis 27 Jahre



Je nach Anfrage variiert mira die Dauer und die inhaltlichen Schwerpunkte des Selbstbehauptungsseminars. Die Mädchen bzw. jungen Frauen werden altersgerecht angesprochen. Unterschiedliche Lebenswelten kommen – je nach Zielgruppe – unterschiedlich zur Sprache.


Ziele

  • Die Teilnehmerinnen können ihre eigenen Grenzen rational und sinnesspezifisch bestimmen
  • Die jungen Frauen erfahren über die Spannbreite möglicher Übergriffe (psychisch, physisch und sexuell)
  • Sie tauschen sich über ihre Erfahrungen mit Grenzüberschreitungen aus
  • Sie erarbeiten für sich passende Handlungsalternativen für Übergriffssituationen
  • Sie tauschen sich über gesellschaftliche Rollenbilder von Frauen aus
  • Sie wissen, wo sie sich im Bedarfsfall hinwenden können


Zielerreichungskriterien

  • Die Teilnehmerinnen benennen Beispiele für physische, sexuelle und psychische Gewalt
  • Sie können benennen, woran sie sinnesspezifisch merken, dass durch die Aktion eines anderen ihre Grenzen überschritten wurden
  • Die jungen Frauen können ihre Grenzen verbal beschreiben
  • Die jungen Frauen tauschen sich in Kleingruppen über ihre Übergriffserfahrungen aus
  • Nach jeder Übungssequenz benennen die jungen Frauen, welche Handlungsalternative für sie und ihr Leben als passend erscheint
  • Mädchen benennen die strukturelle Komponente männlicher Gewalt, entindividualisieren erlebte Grenzüberschreitungen und solidarisieren sich
  • Die Teilnehmerinnen wissen, dass sie nach grenzüberschreitenden Erlebnissen Hilfe und Unterstützung in ihrer Nähe finden




Methodenspektrum
Lernangebote durch sinnesintensive Methoden:

  • Visualisierung
  • Austausch im Plenum
  • Rollenspiel
  • Gruppenarbeit
  • Selbsterfahrung durch Spiele und Übungen
  • der Wissensvermittlung von unterstützenden Beratungsstellen und Adressen wird viel Raum gegeben
Eine junge Frau sitzt an einem schönen Sommertag entspannt auf einem Baum und blickt in die Ferne

Prüfungsangst

Inhalte

  • Entspannungsstrategien
  • konstruktiver Umgang mit Stress- und Angstsituationen
  • Zugang zu Ressourcen
  • persönliche Strategien zur Prüfungsvorbereitung


Dauer
4 Stunden


Zielgruppe
Mädchen und junge Frauen ab der achten Klasse


Ziele

  • Erlernen von Entspannungsstrategien für Stress-Situationen
  • Zugang zu Ressourcen ermöglichen
  • Erarbeiten unterschiedlicher Umgangsmöglichkeiten mit Angst
  • Erarbeiten persönlicher Strategien zur Prüfungsvorbereitung


Zielerreichungskriterien
Jedes Mädchen benennt:

  • eine für sie passende Entspannungsstrategie
  • mindestens drei Fähigkeiten, die in dieser Situation hilfreich sind
  • einen für sie praktikablen Weg, mit Angst umzugehen.
  • Die Mädchen wissen, wie sie sich auf die Prüfung vorbereiten können

Konfliktmanagement für junge Frauen in der Ausbildung

– für berufliche Schulen –


Inhalte

  • Austausch und Reflexion problematischer Situationen am Arbeitsplatz oder in der Schule
  • Gesprächs- und Trainingseinheiten zur Förderung sozialer Kompetenz und Konfliktfähigkeit
  • Stärken der Selbstsicherheit


Dauer

4 Stunden


Zielgruppe

Weibliche Auszubildende vom ersten bis dritten Ausbildungsjahr


Ziele

  • Fördern der sozialen Kompetenzen im Umgang mit Chefinnen und Chefs, Kundinnen und Kunden oder Patientinnen und Patienten
  • Stärkung der Selbstsicherheit
  • Fördern der kommunikativen Kompetenz mit dem Ziel, Konflikte adäquat zu meistern


Zielerreichungskriterien

  • Die jungen Frauen erkennen Konflikte und wissen um ihre unterschiedlichen kommunikativen Handlungsmöglichkeiten
  • Die jungen Frauen haben Zugang zu ihren Fähigkeiten
  • Sie solidarisieren sich
  • Sie kennen Hilfs- und Unterstützungsangebote
Eine junge Frau steht unten auf einer Treppe, verschränkt energisch ihre Arme, und blickt selbstbewusst nach oben

Meine Rechte in der Ausbildung – wie kann ich sie einfordern?

Inhalte
In Kooperation bieten azuro – Ausbildungs- & Zukunftsbüro – und mira ein Konfliktmanagementseminar an. Die Verbindung der Inhalte von azuro – Rechte und Pflichten in der Ausbildung – und von mira – Selbstsicherheit und Konfliktmanagement – bietet den jungen Frauen die Chance, ihre Themen, Fragen und Erfahrungen anzusprechen und diese ressourcen- und lösungsorientiert zu bearbeiten.

Auszubildende sind an ihrer Arbeitsstelle immer wieder mit unzulänglichen und belastenden Arbeitsbedingungen konfrontiert. Sie klagen unter anderem über unbezahlte Überstunden, respektloses und abwertendes Verhalten von den Kollegen und Kolleginnen, rauen Ton und wenig Wertschätzung und Lob von Seiten der Chefs und Chefinnen.

Viele Auszubildende trauen sich nicht, ihre Interessen zu formulieren, obwohl sie sich ausgenützt fühlen. Sie fürchten um ihren Arbeitsplatz, wissen wenig über ihre Rechte und Pflichten und nehmen deshalb belastende Arbeitsbedingungen hin. Viele fühlen sich allein gelassen und reagieren mit alarmierenden psychosomatischen Symptomen, werden krank oder wechseln die Stelle.


Ziele

  • Information zu und Austausch über Rechte und Pflichten als Azubi
  • Förderung der kommunikativen Kompetenz, um Konflikte adäquat zu meistern
  • Stärkung der Selbstsicherheit
  • Die Teilnehmerinnen erhalten hilfreiche Adressen, die sie weitergehend unterstützen können


Zielerreichungskriterien

  • Die jungen Frauen erkennen Konflikte und wissen um ihre unterschiedlichen kommunikativen Handlungsmöglichkeiten
  • Die jungen Frauen haben Zugang zu ihren Fähigkeiten
  • Sie solidarisieren sich
  • Sie kennen Hilfs- und Unterstützungsangebote
  • Sie kennen ihre Rechte und Pflichten